Neuzugang: Sachs ZX 125

Sachs ZX 125Sachs ZX 125

Irgendwann stand die Entscheidung: Mein Sohn Ernesto wollte 125er fahren, eine Enduro sollte es werden, und die möglichst „erwachsen“. Yamaha? Oder doch lieber Kawasaki? Am Ende wurde es eine Sachs.

Warum? Die Tests hatten den Vater überzeugt, die Optik den Sohn. Unser – sorry – sein Exemplar holten wir aus dem nördlichen Rand von Bayern. Ein erster, in Niedersachsen besichtigtes Exemplar hatte sich als ziemlich Ronte erwiesen: Sie wirkte ungepflegt, musste angeschoben werden, die Sitzbank war vermutlich von einer ZX 50, die laienhaft beklebten Seitenteile waren gebrochen und mit Kabelbindern fixiert. Und und und. Das zweite Exemplar haben wir erst gar nicht besichtigt, weil der Motor kurz vor dem Termin den Geist aufgegeben hat. Das dritte war es dann: Angesichts des Alters sehr gepflegt, so keine größeren Mängel zu entdecken. Also aufgeladen und mitgenommen.

Und warum kauft man sich überhaupt eine 125er, deren Hersteller es gar nicht mehr gibt (nur der Markenname existiert noch)? Zum einen aufgrund der ziemlich guten Bewertungen in allen Vergleichstest, zum anderen hat sie einen Yamaha-Motor verbaut, zumindest in diesem Bereich ist die Ersatzteilversorgung also immer noch unkritisch. Und dann gibt es da wohl auch noch den Drang, nicht das zu fahren, was an jeder Ecke steht.

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Über den Autor

Frank Wiebrock
Frank Wiebrock
Frank Wiebrock, Jahrgang 1962, schreibt seit Anfang der 90er Jahre für Tageszeitungen und arbeitet seit 2000 für NOZ Digital.

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