Sachs ZX 125 und Sachs ZZ 125: Die Unterschiede

Großes Vorderrad, grobstollige Reifen und der entsprechende Aufkleber: Das hier ist eine ZX 125. Foto: Ulrike HavermeyerGroßes Vorderrad, grobstollige Reifen und der entsprechende Aufkleber: Das hier ist eine ZX 125. Foto: Ulrike Havermeyer

Die von 1997 bis 2001 gebaute Sachs gab es in zwei Versionen: Als Enduro ZX 125 und als Fun Bike – heute würde man Supermoto sagen – ZZ 125. Das sind die Unterschiede laut Betriebsanleitung:

Typbezeichnung und ABE-Ausführung
ZX 125: 660 001 660 A1 bzw. 660 B1
ZZ 125: 660 002 660 A2 bzw. 660 B2

Felgen, Bereifung und Luftdruck solo/mit Beifahrer vorne
ZX 125: 1,85″ x 21 Stahl, Pirelli MT 40 (90/90-21) 1,6/1,8 bar
ZZ 125: 3,00″ x 17 Alu, 110/70 ZR 17 54 W TL 1,9/2,1 bar

Felgen, Bereifung und Luftdruck solo/mit Beifahrer hinten
ZX 125: 2,15″ x 18 Stahl, Pirelli MT 40 (120/90-18) 2,0/2,2 bar
ZZ 125: 3,05″ x 17 Alu, 150/760 ZR 17 66 W TL 2,1/2,3 bar

Kettenrad
ZX 125: 62 Zähne
ZZ 125: 56 Zähne
Das Ritzel ist bei beiden Typen identisch: 16 Zähne (11kW/15PS) bzw. 15 Zähne (8kW/11PS)

Kette
ZX 125: 1 x 12,7x 8,51, 140 Glieder
ZZ 125: 1 x 12,7x 8,51, 136 Glieder

Endgeschwindigkeit (11kW/15PS
ZX 125: 102 km/h
ZZ 125: 105 km/h

Länge/Höhe/Breite/Sitzhöhe
ZX 125: 2190 mm/1220 mm/830 mm/860 mm
ZZ 125: 2160 mm/1090 mm/800 mm/825 mm

Die technischen Unterschiede sind als eher marginal. Ein Hin- und Herrüsten zwischen den Supermoto und Enduro reduziert sich bis auf den minimal schmaleren Lenker also auf einen schlichten Räder und evtl. Kettentausch. Fehlt eigentlich nur der zweite Radsatz und das Einverständnis des TÜVs. Falls also jemand einen ZZ-Radsatz günstig abgeben möchte …

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Über den Autor

Frank Wiebrock
Frank Wiebrock
Frank Wiebrock, Jahrgang 1962, schreibt seit Anfang der 90er Jahre für Tageszeitungen und arbeitet seit 2000 für NOZ Digital.

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